Verstärkung gesucht  
Die Ruhrsteine-Wölfe suchen für die Masters Klasse männliche und weibliche Verstärkung.  In der Masters Klasse sind Männer und Frauen ab 40 Jahren startberechtigt.  Jüngere Sportlerinnen und Sportler können  bei uns einen Platz im Team Roter Drache finden

Wir starten  mit beiden Teams auf nationalen und (bei Qualifikation) internationalen Regatten. Bei Interesse bitte mit dem Teamcapitain oder Trainer  Kontakt aufnehmen.  Unsere Wassertrainingzeiten sind Mittwochs 19 Uhr und Sonntags 10:30 am Bootshaus der DJK Ruhrwacht  bzw. in Duisburg am Wolfsee bei der Wannheimer Kanugilde.

Wolfssee, Kalkweg 262, Duisburg
Kontakt: Heinz Schreiner
heigisch (ät) ish.de  



Unsere Technik....damitt datt ma kla is!!!

Drachenbootfahren gehört zu den zyklischen Sportarten, d. h. es gehen gleichartige Bewegungen im fließenden Wechsel ineinander über. Schlag oder Schlagzyklus nennt man den aus zwei Phasen, Haupt- und Zwischenphase (auch Antriebs- und Freilaufphase genannt), bestehenden Bewegungsablauf. Die Wasserarbeit und das Ausheben sind die beiden Phasen verbindenden Übergänge, die man zur Zwischenphase rechnet. Die Schlagfrequenz beträgt in einem Rennen zwischen 70 und 80 Schlägen pro Minute.

Ausgangsposition

Der Paddler sitzt auf der Bank im Drachenboot mit einer Beckenseite an der Außenwand des Bootes. Das Stechpaddel wird mit der inneren Hand oben am Griff gehalten. Die wasserseitige Hand greift ungefähr eine Handbreite über dem Blatt an. Das wasserseitige Bein wird Standbein genannt und sollte bei möglichst horizontalem Oberschenkel fest zwischen Bootswand und -boden verkeilt werden, da dort als erstes der Druckaufbau erfolgt. Die Beckenachse steht senkrecht zur Bootsachse, d.h. quer zur Fahrtrichtung. Der Oberkörper ist über dem festgestellten Beckengürtel zur Zugseite optimal eingedreht und leicht nach vorne gebeugt. Der Zugarm, d. h. der Arm auf der Wasserseite, ist gestreckt, der Druckarm leicht gebeugt, die Druckhand befindet sich leicht über und vor dem Kopf des Sportlers.

Wasserarbeit

Das Paddel wird möglichst weit vorne (ungefähr auf der Höhe der Sitzbank des übernächsten Vordermanns der Oberkörper dreht nach vorne und der Wasserarm ist gestreckt) ohne Pause ins Wasser getaucht. Hierfür drückt die Zughand über den gestreckten Arm mit Hilfe der Druckhand das Paddelblatt explosiv und spritzerlos vollständig ins Wasser. Entscheidend ist, dass sich dasBlatt vollständig "vorne" im Wasser befindet und erst dann beginnt der Zug. Vorne erfolgt die härteste Wasserarbeit und nicht hinten!!!

Der Zug

Erst wenn das Paddelblatt ganz ins Wasser getaucht ist, wird das Paddel dicht an der Außenwand des Drachenbootes vorbeigeführt und dabei möglichst senkrecht und parallel zur Mittelachse des Bootes und dem Wasserspiegel gehalten. Der Durchzug erfolgte explosiv und mit steigender Geschwindigkeit durch Rückdrehung und gleichzeitigem Aufrichten des Oberkörpers koordiniert mit der Zugbewegung des Zugarmes. Der Druckarm und die Druckhand leisten statische Haltearbeit und wirken als Gelenk und Führungselement für das Stechpaddel. Beckengürtel und Beine sichern durch Beibehaltung der Grundhaltung die Übertragung des durch den Paddelschlag erzeugten Kraftimpulses auf das Boot.

Ausheben

Nachdem die Zughand den Oberschenkel des Standbeines erreicht hat, heben Zug- und Druckhand das Paddel zügig und möglichst spritzerlos gerade nach oben aus dem Wasser
Wobei die Zughand eine leichte Drehbewegung nach außen vollzieht.Das Ausheben des Stechpaddels aus dem Wasser sollte auf Höhe des Beckens des Sportlers beendet sein.

Umsetzen

Die Zughand führt das Paddel in leichtem Bogen in Fahrtrichtung zum Bug, das Blatt bleibt etwa 5 - 8cm über der Wasseroberfläche, sie zielt auf die Schulter des Vordermannes
Die Druckhand führt den Paddelknauf ganz leicht ins Boot und nach vorne oben vor den Kopf in die Ausgangsstellung. In zeitlicher und räumlicher Koordination zwischen Zug- und Druckarm unterstützt der Rumpf das Vorbringen durch eine optimale Drehung des Schultergürtels zur Zugseite mit einer entsprechenden Krümmung des gesamten Oberkörpers gegenüber dem Beckengürtel. Der Unterköper wirkt als Widerlager und soll möglichst fest stehen und die Kraftübertragung auf das Boot sichern. Der Kopf wird in Verlängerung der Wirbelsäule gehalten, der Blick ist schräg auf den vor einem sitzenden Paddler gerichtet, dies unterstütz zusätzlich das eindrehen der Schuter.

 

 


 
 
 
Autor: -Heinz Schreiner- Mein Verein: Kanugilde e.V., Honnenpfad 38,· 47269 Duisburg